Die Swimming Doctors blicken auf ein gelungenes Jahr 2019 zurück

Mittlerweile seit zehn Jahren existieren die Swimming Doctors, die mit ihrer „schwimmenden Arztpraxis“ den Bewohnern im Delta des Irrawaddy-Flusses südlich von Yangon in Myanmar eine ärztliche Versorgung bieten. Ein heftiger Wirbelsturm im Jahr 2008 erschwerte die Erreichbarkeit dieses Gebietes und war ausschlaggebend für die Idee, einen Reisfrachter zu einem Hospitalschiff umzubauen. Initiiert wurde das Projekt Swimming Doctors von Jürgen Gessner, Mitbegründer der Stiftung Stiftunglife, der im letzten Jahr 70 Jahre alt wurde. Inzwischen sind die schwimmenden Ärzte im Irrawaddy Delta mit zwei Schiffen unterwegs.

Im letzten Jahr behandelte das Ärzte-Team über 20.000 Patienten und untersuchte die Schüler von elf Schulen entlang der Schiffsrouten. Neben der burmesischen Schiffsmannschaft waren unter anderem 19 Ärzte aus Deutschland mit an Bord, darunter Zahnärzte, eine Hebamme sowie eine Augenärztin. Sie schulte einheimische Ärzte und Schwestern in der Durchführung von Sehtests und untersuchte die Augen von über 100 Patienten, die, soweit erforderlich, eine Brille erhielten. Im letzten Jahr wurden außerdem neue Laborgeräte zur Blutbilderfassung und Entzündungsmessung angeschafft.

Dank zahlreicher Spenden konnten im letzten Jahr alle Kosten gedeckt und das Budget für 2020 gesichert werden. Somit können die Swimming Doctors auch in diesem Jahr wieder vielen Menschen in Myanmar helfen